26. Jahrestagung
der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V.

Motto: Lernen, Motivation und Emotion
05.-07.12.2019 • Leipzig

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Workshopbeschreibungen

WS 1 • Virtual Reality in der Reha: Praktische Überlegungen

Der Workshop richtet sich an Therapeut*innen und Wissenschaftler*innen, die planen, Virtual Reality (VR) in ihrer Arbeit einzusetzen und/oder selbst VR-Anwendungen zu entwickeln. Virtual Reality (VR) ermöglicht es, mit komplexen computergenerierten Inhalten zu interagieren. Da die Interaktion dabei kontrolliert und präzise gemessen werden kann, ist VR eine vielversprechende Technologie auch für klinische Anwendungen (z.B. Diagnostik oder Rehabilitation). Gleichzeitig stehen die Anwendenden und diejenigen, die gern selbst VR-Anwendungen entwickeln wollen, vor der Frage, nach welchen Kriterien sie die richtigen Methoden für ihre spezifische Fragestellung auswählen. Als Hilfestellung zur Systematisierung hat die VReha-Arbeitsgruppe eine Checkliste entwickelt (VR-Check, Krohn et al., ICVR2019; Manuskript in Vorbereitung), bei der sowohl aufgabenspezifische als auch technische Aspekte berücksichtigt werden. Im Rahmen des Workshops werden wir VR-Check vorstellen und anhand eines Anwendungsbeispiels erläutern, wie wir das Instrument für eine eigene VR-Entwicklung genutzt haben. In einem zweiten Schritt bieten wir die Möglichkeit, dass die Teilnehmenden des Workshops Anwendungen, die sie bereits kennen oder die für ihre Fragestellung relevant sind, mit Hilfe der VR-Checkliste kritisch prüfen. Ziel ist es, die Sicherheit in der Einschätzung VR-gestützter Diagnostik- und Trainingsinstrumente zu verbessern, sowie Anwender*innen für wichtige experimentelle Aspekte in der Planung und Entwicklung von klinischen VR-Paradigmen zu sensibilisieren.

WS 2 • Management der Dysphagie von Intensiv bis Postprimär

In diesem Workshop liegt der Fokus auf dem Dysphagiemanagement tracheotomierter und beatmeter Patienten von der ITS bis zur Phase C. Diskutiert werden häufige Schluckprobleme sowie Behandlungsmöglichkeiten hinsichtlich Dekanülierung und Oralisierung mit einem möglichst „idealen“ Bolus (IDSSI-Framework).    

WS 3 • Diabetestherapie im Rehabilitationsalltag

Diabetes mellitus ist eine sehr häufige Nebendiagnose bei Patienten in der neurologischen Rehabilitation. Unser Workshop bietet nach einer kurzen Einführung zu den aktuellen Leitlinien zur Therapie des Typ-2-Diabetes vor allem praktische Hinweise zur Therapieanpassung im Rehabilitationsalltag (einschließlich Fallbeispielen) und Umgang mit  neuen Techniken zur kontinuierlichen Blutzuckermessung und Insulinpumpen.

WS 4 • Sozialmedizinische Beurteilung in der Neurologischen Rehabilitation

Die sozialmedizinische Leistungsbeurteilung ist eine Kernaufgabe der neurologischen Rehabilitation für Patienten in der Kostenträgerschaft der Rentenversicherung. Dieser wird seitens der Rentenversicherung im Erwerbsminderungsrentenverfahren ein sehr hoher Stellenwert beigemessen. Es ist daher umso wichtiger, über grundlegende Kenntnisse sozialmedizinischer Grundbegriffe und gesetzlicher Regelungen zu verfügen. Der Workshop gibt einen Überblick über das relevante sozialmedizinische Rüstzeug sowohl allgemein, als auch in Bezug auf die Besonderheiten der neurologischen Rehabilitation. Die Teilnehmer sind herzlich eingeladen, eigene Fälle zur Diskussion zu stellen.

WS 5 • Advances in the analysis of ongoing and evoked EEG/MEG