25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. (DGNR)

25. Kongress der DGNR und 100 Jahre Neurorehabilitation in Deutschland
07. – 09. Dezember 2017 • Berlin

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Industriesymposien und -Workshops

Industrieworkshop

Ipsen Pharma GmbH

Datum: Freitag, 08.12.2017
Uhrzeit:10:30-12:00 Uhr
Raum: Nizza
Gebühr:kostenfrei
Thema:


10:30


11:15

Spastik = Spastik? Ultraschallgestützte Botulinumtoxin-Behandlung der Spastik verschiedener Ätiologien

Entstehung der Spastik und deren Behandlung mit Botulinumtoxin A
J. Wissel (Berlin)

Fallbeispiele der Spastikbehandlung mittels Botulinumtoxin A
K. Fheodoroff (Klagenfurt am Wörthersee/AT)

Der Workshop behandelt die aktuellen Entwicklungen im modernen Spastikmanagement. Anhand von Fallbeispielen werden das Entstehen der Spastik bei verschiedenen Ursachen diskutiert, sowie deren Behandlung mit Botulinumtoxin A, wobei die Muskeln mittels Ultraschall sichtbar gemacht werden sollen.


Industriesymposium

Medtronic GmbH

Datum:Freitag, 08.12.2017
Uhrzeit:12:15-13:15 Uhr
Raum:Paris
Gebühr:kostenfrei
Thema:

Behandlung der schweren Spastik mittels intrathekaler Baclofen Therapie im interdisziplinären Setting, insbesondere bei Patienten mit hoher Mobilität

Weltweit sind etwa 12 Millionen Menschen von Spastik betroffen. Wodurch Bewegungen schwierig oder unkontrollierbar werden. Patienten leiden an schmerzhaften Muskelkrämpfen, die ihre Alltagsaktivitäten stören. Die schwere Spastik ist ein Symptom, das in den meisten Fällen behandelbar ist, auch wenn die Grunderkrankung nicht heilbar ist. Unser Symposium zeigt wie Sie Ihren Patienten zu mehr Lebensqualität verhelfen können.

Der Titel des Symposiums lautet:                  
Behandlung der schweren Spastik mittels intrathekaler Baclofen Therapie im interdisziplinären Setting, insbesondere bei Patienten mit hoher Mobilität.

Die ITB – Therapie:

  • Indikationen & Behandlungsverlauf
    Referent: Prof. Dr. med. Jörg Wissel / Neurologische Rehabilitation und Physikalische Therapie / Vivantes Klinikum Spandau / Berlin
  • Systemkomponenten & Implantation
    Referent: Dr. med. Andreas Niedeggen / Neurochirurgie / BG Klinikum Unfallkrankenhaus / Berlin
  • Auswirkungen auf physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten
    Referent: Bettina Quentin / Neurologische Rehabilitation und physikalische Therapie / Vivantes Klinikum Spandau / Berlin

Industrieworkshop

Rölke Pharma GmbH

Datum:Freitag, 08.12.2017
Uhrzeit:12:15-13:15 Uhr
Raum:Strassburg
Gebühr:kostenfrei
Thema:

EXERGAMES – ein neuer Reha-Ansatz in der Neurologie
SilverFit – erfolgreich im praktischen Einsatz (Workshop)

Dieses Symposium zielt darauf ab, die Teilnehmer wissenschaftlich über den Fortschritt und den heutigen Stellenwert von Exergaming in der Neurorehabilitation zu informieren. Der Erfolg von Exergames basiert  auf der hohen Motivation von Patient und Therapeut.

Mit Silverfit erzielen sie diese „spielend“, einmal durch die speziellen, individuellen Möglichkeiten für jeden einzelnen Patienten, zum anderen durch die Vielzahl von Spielen und Schwierigkeitsstufen. Alle Spiele wurden von Physiotherapeuten entwickelt und werden kontinuierlich aktualisiert. Neben einem Grundsatzreferat von Prof. Dr. Becker werden alle Teilnehmer die Möglichkeit haben, echte Trainingsbeispiele zu erleben und selbst Erfahrungen mit SilverFit zu machen.


Industriesymposium

HOCOMA AG

Datum:Freitag, 08.12.2017
Uhrzeit:12:15-13:15 Uhr
Raum:Nizza
Gebühr:kostenfrei
Thema:

Chancen und Limitationen moderner robotergestützter Therapieverfahren der oberen und unteren Extremitäten
In der letzten Dekade hat der Einzug der robotergestützten Therapie in der Neurorehabilitation die Behandlung der Funktionsstörungen der oberen und unteren Extremität nach Schlaganfall deutlich beeinflusst. In der Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall sind robotergestützte Verfahren gut etabliert und evaluiert. Für die oberen Extremitäten zeigt die Studienlage trotz der methodischen Heterogenität, eine evidenzbasierte Wirksamkeit auf die Verbesserung der Armkraft, sowie der Alltagsaktivitäten. Belastbare Wirksamkeitsnachweise liegen für Endeffektorgeräte und Exoskeletts vor. Die robotergestützten Therapieformen zeichnen sich im Vergleich zu konventionellen hoch intensiven Therapie durch die Erreichung einer wesentlich höheren Zahl an Repetitionen sowie der Möglichkeit verschiedener Feedback-Mechanismen aus. In diesem Beitrag werden die wichtigen Aspekte der robotergestützten Therapie der oberen und unteren Extremitäten erläutert und diskutiert. Für den praktischen Einsatz sind organisatorische Voraussetzungen wie z.B. die Einbettung in definierte Behandlungspfade als Teil eines therapeutischen Gesamtkonzeptes wichtig. Eine besondere Berücksichtigung findet der Einsatz der robotergestützten Therapie mit dem Ziel eines frühen Beginns einer neurorehabilitativen Maßnahme sowie neue technische Entwicklungen, die eine intensive Mobilisierung von schwerbetroffenen Patienten bereits auf der Intensivstation ermöglichen.